Workshop · Je Variante 1–2 Tage

Kafka in der Praxis.Für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Ihr startet mit Apache Kafka oder wollt bestehende Anwendungen robuster machen. Es gibt zwei Varianten, Grundlagen und Fortgeschritten, beide mit dem, was wir in Kafka-Projekten in Produktion gelernt haben.

Eine Person sitzt an einem Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren in einem abgedunkelten Leitstand.

Für wen

Für Teams, die Kafkaeinführen oder vertiefen.

Für Entwicklungsteams und Softwarearchitekten, die Apache Kafka neu einführen oder ihre bestehenden Kafka-Anwendungen zuverlässiger machen wollen.

Ihr bringt Erfahrung in der Softwareentwicklung mit. Für die Variante Fortgeschritten braucht ihr außerdem erste Erfahrung mit Kafka. Die passende Variante wählen wir im Vorgespräch.

Inhalte

Zwei Varianten,je nach Stand eures Teams.

Variante 1: Grundlagen

Für Teams, die mit Kafka starten.

  1. Konzepte verstehen

    Topics, Partitionen, Offsets und Consumer Groups: wie Kafka Nachrichten speichert und verteilt.

  2. Producer und Consumer

    Nachrichten schreiben und lesen, Partitionierung über Schlüssel, Bestätigungen und Wiederholungen.

  3. Nachrichten gestalten

    Was eine Nachricht bedeutet, entscheidet ihr: Ereignis oder Zustand. Welche Nachrichten gehören in welches Topic? Schemas, Formate und ihre Weiterentwicklung.

  4. Eine erste Anwendung

    Eine kleine, durchgängige Anwendung mit Producer und Consumer, getestet in einer lokalen Umgebung.

Variante 2: Fortgeschritten

Für Teams, die Kafka bereits nutzen und ihre Anwendungen zuverlässiger machen wollen.

  1. Zustellgarantien

    At-least-once, at-most-once und exactly-once: was die Garantien bedeuten und was sie kosten.

  2. Fehlerbehandlung

    Wann ihr wiederholt, was ins Dead-Letter-Topic geht und wie idempotente Verarbeitung doppelte Wirkung verhindert.

  3. Consumer unter Last

    Rebalancing, Parallelisierung und Consumer Lag: wie eure Consumer auch bei Lastspitzen mithalten.

  4. Testen

    Kafka-Anwendungen automatisiert prüfen, von Unit-Tests bis zu Tests gegen einen echten Broker in der CI.

  5. Sicherheit

    Authentifizierung, Verschlüsselung und Zugriffsrechte für Topics und Anwendungen.

Aus unserer Projektpraxis

Aus Produktion gelernt

Fester Teil beider Varianten: Erfahrungen, die euch typische Fehler in Produktion ersparen. Zum Beispiel:

  • Den Partitionsschlüssel so wählen, dass die Reihenfolge dort gilt, wo ihr sie braucht, ohne dass einzelne Partitionen überlaufen.
  • Offsets erst nach erfolgreicher Verarbeitung bestätigen und Auto-Commit bewusst einsetzen.
  • Lange Verarbeitung ohne Rebalancing-Schleifen: Poll-Intervall und Batchgrößen passend einstellen.
  • Schemas abwärtskompatibel weiterentwickeln, damit bestehende Consumer nicht brechen.
  • Ereignisse statt Befehle über Kafka schicken: Ein Befehl erwartet genau einen Empfänger und eine Antwort, das koppelt Dienste enger, als es aussieht.
  • Retention und Compaction je Topic festlegen, statt Standardwerte zu übernehmen.

Das Ergebnis

Gelernt aneurem Anwendungsfall.

Am Ende jeder Variante habt ihr praktisch gearbeitet und wisst, was in eurem System als Nächstes ansteht.

Konzepte am eigenen Fall

Die Konzepte hinter Kafka, angewendet auf eure eigenen Anwendungsfälle.

Geprüfte Beispiele

Lauffähige Beispiele und Tests, an denen euer Team weiterarbeiten kann.

Konkrete nächste Schritte

Nächste Schritte für eure Variante und die offenen Fragen vor der Umsetzung.

Ein guter Anfang

Welches Format passtzu eurem Team?

Erzähl uns von eurem Team, eurer Codebasis und euren Zielen. Wir stimmen das Format ab und legen fest, was ihr vor dem Termin vorbereitet.

Porträt von Thomas Dudek
Thomas DudekGeschäftsführer, euer Ansprechpartner bei Beyond Bits

Workshop anfragen

Erzähl uns kurz, worum es geht. Wir melden uns persönlich zurück.

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